Graduiertenschule Languages of Emotion

In den vier Jahrgängen der Graduiertenschule Languages of Emotion erhielten von 2008 bis 2014 insgesamt 52 Doktorandinnen und Doktoranden eine strukturierte dreijährige Ausbildung innerhalb einer interdisziplinären Forschungsumgebung. Die Stipendiaten wurden auf Grundlage ihres Promotionsvorhabens und ihren vorherigen akademischen Leistungen von einem interdisziplinären Gremium ausgewählt.

Interdisziplinarität

Eine Besonderheit der Graduiertenschule ist die Vielfalt der Disziplinen, die von den Doktorandinnen und Doktoranden eingebracht wurden. Gemeinsame Lehrveranstaltungen brachten diese zusammen und ermöglichten somit Kontakt und Austausch junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschatler, die sich in ihren Dissertationsprojekten mit den vielen Facetten von Emotionen befassen.

Die Promotionen werden gemeinsam mit den Fachbereichen der Freien Universität verliehen und die Mitglieder der Graduiertenschule werden von Professorinnen und Professoren der Freien Universität Berlin, aber auch anderer Universitäten betreut. Sie haben die Möglichkeit an Kursen der Dahlem Research School teilzunehmen und waren zum Teil in Forschungsprojekte des Clusters eingebunden.

Strukturierte Doktorandenausbildung

Im ersten Jahr nahmen die Stipendiaten an Methoden- und Theorieseminaren teil, die von jeweils zwei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen geleitet wurden. Im Doktorandencolloquium diskutierten sie ihre eigenen Promotionsprojekte.

Im zweiten Jahr stand die Forschung für das eigene Projekt im Zentrum. Die Doktorandinnen und Doktoranden besuchten zusätzlich ein Seminar, dass sich einem zentralen Forschungsthema des Clusters widmete und besuchten weiterhin ein Colloquium.

Das dritte Jahr war dem Verfassen der Dissertation gewidmet.